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Abschied nehmen

Individuell gestaltete Trauerfeiern

Familie Lippert bei der Vorbereitung einer Trauerfeier

Die Trauerfeier hat einen ganz besonderen Platz im Prozess, den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten. Sie ist die letzte Möglich­keit, den Verstorbenen noch einmal zu würdigen, ihm Ehre zu erweisen. Manche Hinter­bliebene nutzen sie, um ihren Frieden mit dem Verstorbenen zu machen. Die Trauerfeier ist die Einleitung des letzten Weges und des letzten Abschieds. Für viele Menschen ist sie auch der unwider­rufliche Abschluss des gemein­samen irdischen Lebens mit dem Verstorbenen. Ab diesem Moment realisieren viele erst richtig, dass nun das Leben ohne ihn weiter­gehen muss, dass das eigene Leben neu sortiert werden muss. So etwas geht natürlich nicht von jetzt auf gleich.

Die Hinterbliebenen können dem Verstorbenen noch einmal Fürsorge zuteil­werden lassen, was für viele eine tröstende und versöhnliche Wirkung hat. Daher nehmen wir uns viel Zeit, um die Trauer­feier so facetten­reich wie möglich auf die Persönlichkeit und den Charakter des Verstorbenen abzu­stimmen, und widmen der individuellen Gestaltung besondere Aufmerk­samkeit. Doch mit einem gelungenen Abschied kann der Grundstein gelegt werden, die nächsten Schritte positiv anzugehen. Eine sorgfältig geplante und durchgeführte Trauerfeier kann wesentlich dazu beitragen.

Unser Anspruch ist es, dass die Trauerfeier im Rückblick nicht nur eine positive Erinnerung ist, sondern dass sie im besten Fall eine tröstliche Wirkung hat. Hierzu bieten wir die Möglichkeit, in den modernen Räumen in unserem Bestattungshaus in der Meiersfelder Straße einen ganz persön­lichen und zeit­gemäßen Abschied zu ermöglichen.

Gestaltende Elemente

Grundsätzlich scheinen Trauer­feiern in ihrem Ablauf sehr ähnlich. Doch es gibt eine Vielzahl von Elementen, die individuell gestaltet werden können. Sorg­fältig ausgewählt und umgesetzt verleihen sie der Feier einen besonderen Charakter, der letztlich dem des Verstorbenen entsprechen soll.

Wir unterstützen Sie bei der Festlegung und Auswahl der einzelnen Gestaltungs­elemente, vom Blumen­schmuck über die vorgetragenen Texte und die Musik bis hin zur ganz persönlichen Dekoration, die die Persön­lich­keit des Verstorbenen wider­spiegelt. Im Folgenden haben wir für Sie aufgelistet, welche Gestaltungs­möglich­keiten es gibt.

Trauermusik – von klassisch bis modern

Welche Trauermusik soll zum Abschied auf der Trauer­feier gespielt werden? Instrumental oder mit Gesang? Klassik wie Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart oder doch lieber etwas Moderneres wie beispielsweise Herbert Grönemeyer, Unheilig oder Elton John? Alles, was Sie sich wünschen, ist möglich. Oftmals ist es jedoch nicht leicht, die passenden Trauerlieder für die Beerdigung auszuwählen. Natürlich können wir Ihnen viele stimmungs­volle Titel passend zum Thema Abschied empfehlen. Fragen Sie sich aber auch, welchen Musik­geschmack der Verstorbene zu Lebzeiten hatte, welche Lieder er gerne hörte.

An dieser Stelle haben wir Ihnen als Inspiration eine Auswahl an Hörproben klassischer, internationaler und deutscher Trauer­musik zusammen­gestellt. Einfach Trauermusik-Proben anhören und Ihre Lieblings­stücke notieren. Wir spielen die Titel über unsere hoch­wertige Anlage oder arrangieren auf Wunsch auch Live-Darbietungen von Musikern für Sie.

Klassische Trauermusik

Internationale Trauermusik

Deutsche Trauermusik

Abschiedsraum im Bestattungshaus Kuhfuß Lippert in Extertal

Abschiedsräume im Bestattungshaus Kuhfuß-Lippert

Neben unserem Büro, in dem wir jederzeit für Sie nach Absprache zur Verfügung stehen und unserem Aus­stellungs­raum, haben wir eine eigene Haus­kapelle, in der individuelle Trauer­feiern ganz unab­hängig von städtischen Regelungen, Friedhöfen und vorgegebenen Zeiten stattfinden können. An die Kapelle ist ein Abschieds­raum angegliedert. Dessen warme und ruhige Atmosphäre ermöglicht es den Angehörigen, sich in aller Ruhe ungestört von dem Verstorbenen verabschieden zu können. Die Wünsche der Angehörigen stehen für uns immer im Mittel­punkt. Daher lassen sich viele Sonder­wünsche nach Ihren Vor­stellungen realisieren und dienen somit ein Stück weit der eigenen Trauer­bewältigung.

Richtig kondolieren

Ein Tod nach langer schwerer Krankheit im hohen Alter – dafür findet man vielleicht noch die passenden Worte. Aber der plötzliche Herz­infarkt der jüngeren Kollegin, der tödliche Motorrad­unfall des Nachbar­sohnes – das lässt uns verstummen.

In manchen Situationen gibt es keinen wirklichen Trost und keine mildernden Worte. Dennoch möchte man den Hinter­bliebenen gerne sagen, dass man an sie denkt, und ihnen mitteilen, wie schmerzlich man diesen Schicksals­schlag selbst empfindet.

Wir haben einen kleinen Katalog an Formulierungen zusammen­gestellt, die helfen, ein Kondolenz­schreiben aufzusetzen. Sie erleichtern auch den Einstieg in eigene Formulierungen, um sein Beileid zu bekunden.

Doch überlegen Sie auch, ob nicht eine kleine Geste noch mehr Anteil­nahme ausdrücken kann. So trivial es im ersten Moment anmuten mag: Vielleicht übernehmen Sie den Einkauf, führen den Hund aus oder gießen im Garten die Blumen.

Trauerliteratur

Der Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen ist sehr unterschiedlich. Manchen Menschen hilft es zu lesen, wie andere damit umgegangen sind oder was sie für sich tun können. Die Auswahl an Literatur zu diesem Thema ist groß. Wir haben eine kleine Auswahl an Büchern und Texten für Sie zusammengestellt.

  • Das letzte Hemd ist bunt: Die neue Freiheit in der Sterbekultur - von Fritz Roth
  • Nimm den Tod persönlich - von Fritz Roth und Georg Schwikart
  • Trauer ist Liebe – Was menschliche Trauer wirklich braucht - von Fritz Roth und Sabine Bode
  • Einmal Jenseits und zurück: Ein Koffer für die letzte Reise - Fritz Roth
  • Trauer hat viele Farben - von Sabine Bode und Fritz Roth
  • Der Trauer eine Heimat geben: Für einen lebendigen Umgang mit dem Tod - von Sabine Bode und Fritz Roth
  • Wenn die Wiege leer bleibt: Hilfe für trauernde Eltern - von Sabine Bode und Fritz Roth
  • Lebendige Trauer: Dem Tod bewusst begegnen - von Jürgen Fliege und Fritz Roth
  • Über den Tod und das Leben danach - von Elisabeth Kübler-Ross
  • Kinder und Tod - von Elisabeth Kübler-Ross
  • Leben bis wir Abschied nehmen - von Elisabeth Kübler-Ross
  • Erfülltes Leben, würdiges Sterben - von Elisabeth Kübler-Ross
  • Dem Leben neu vertrauen - von Elisabeth Kübler-Ross
  • Im Himmel warten Bäume auf Dich - von Michael Schophaus
  • Omi, liebe Omi - von Gudrun Pausewang
  • Gebrüder Löwenherz - von Astrid Lindgren
  • Abschied von der kleinen Raupe - von Heike Saalfrank
  • Die besten Beerdigungen der Welt - von Ulf Nilsson und Eva Eriksson
  • Wie kommt der große Opa in die kleine Uren? - von Helene Düperthal
  • Ente, Tod und Tulpe - von Wolf Erlbruch
  • Wie wollen wir sterben? - von Dr. Michael de Ridder
  • Ein Abschied in Würde – Sterbebegleitung, Hospiz, Palliativbetreuung - von Michaela Seul
  • Gestatten, Bestatter! Anrührendes und urkomisches aus der Welt von Sarg und Trauerflor - von Peter Wilhelm

Häufig gestellte Fragen zum individuellen Abschied

Was muss ich beachten, wenn ich einen verstorbenen Angehörigen zu Hause aufbahren möchte?

In den meisten Bundes­län­dern, so auch in NRW und Nieder­sachsen, dürfen Sie einen Ver­storbenen Ange­hörigen bis zu 36 Stunden zu Hause be­halten und können ihn dort zur Ab­schied­nahme auf­bahren. Beachten Sie dabei, dass es in dem ent­sprech­enden Zimmer nicht zu warm ist und decken Sie den Toten am besten nur mit einem Laken zu. Gerne können Sie auch uns vom Bestattungshaus Kuhfuß-Lippert an­rufen, damit wir Ihnen weitere Tipps geben oder Ihnen helfen, den Ver­storbenen aufzu­bahren.

Kann der Verstorbene in der eigenen Kleidung beerdigt werden?

Ja, grund­sätzlich ist es mög­lich, den Ver­storbenen in der eigenen Kleidung in den Sarg zu betten. Es kann auch bei der Ab­schied­nahme hilf­reich sein, wenn Sie Ihrem Ange­hörigen so gegen­übertreten können, wie Sie ihn zu Leb­zeiten kannten. Ist eine Feuer­bestat­tung ge­plant, sollte die Kleidung und Sarg­beigaben jedoch aus natür­lichen Materi­alien bestehen, wie etwa Baum­wolle, Leinen, Wolle, oder Seide. Klei­dungs­stücke wie beispiels­weise Schuhe, die ganz oder zum Teil aus Gummi oder PVC bestehen, sind nicht erlaubt, da es bei der Kremation zu einer Schadstoff­entwicklung kommen kann.

Kann ich Beigaben mit in den Sarg oder das Grab geben?

Ja, legen Sie gerne einen Brief, das Lieb­lings­buch des Ver­stor­benen, ein von den Kin­dern ge­maltes Bild, einen Teddy oder etwas ande­res mit in den Sarg. Einige Urnen­modelle haben auch ein kleines Fach im Deckel, in das Sie eine Grab­beigabe legen können.

Was ist ein Online-Gedenkportal?

Ein Online-Gedenk­portal bie­tet Ihnen die Mög­lich­keit, den Ver­storbenen auf viel­fältige Weise zu ehren und ge­mein­sam mit Ange­hö­rigen, Freun­den und Be­kann­ten Erin­ner­ungen zu tei­len. Wir vom Bestattungshaus Kuhfuß-Lippert richten für Ihren ver­stor­benen Ange­hörigen kos­ten­frei eine per­sön­liche Ge­denk­seite ein. Hier können Sie und alle Men­schen, die mit Ihnen trau­ern, zu jeder Zeit und von überall auf der Welt Kerzen ent­zün­den und Worte des Ge­denkens hinter­lassen oder Fotos aus dem gemein­samen Leben teilen. Auß­erdem können wir hier auch noch einmal die Trauer­anzeige veröffentlichen. Ein besonderer Service unseres Hauses: In unserem Gedenkportal können Sie außerdem mit einer Online-Fotobuch­software Erinnerungs­bücher mit Bildern und Kondo­lenzen von der persön­lichen Gedenk­seite Ihres Angehörigen erstellen.